Über das Programm
Zvjezdane Staze ist ein Projekt zwischen den Welten. Gegründet und kuratiert von Künstler:innen, die selbst in mehreren Kontexten zu Hause sind, in Bosnien und der Region, in Mitteleuropa, in der internationalen experimentellen Szene, ist es ein Ort, der diese Vielschichtigkeit spiegelt.
Hier überlagern sich ländliche Stille und internationale Verflechtung, Herkunft und künstlerischer Werdegang, Erinnerung und Gegenwart. Wer hierher kommt, trifft auf ein Umfeld, das weder Rückzugsort noch Produktionsstätte ist, sondern beides ermöglicht.
Das Programm richtet sich an Künstler:innen, die mit einer Frage kommen. Was daraus wird, bleibt offen.
Für wen
Die kuratorische Leitung liegt bei Belma Bešlić-Gál, Komponistin, Klang- und Medienkünstlerin mit Arbeits- und Lebensmittelpunkten in Wien und Bosnien. Der Fokus des Programms spiegelt diese Praxis: Arbeiten, die sich mit Ort, Erinnerung und Wahrnehmung auseinandersetzen.
Die Auswahl orientiert sich an der Klarheit der künstlerischen Fragestellung und daran, ob die spezifischen Bedingungen der Residenz diese Arbeit tatsächlich unterstützen können. Das Haus ist klein, das Dorf still, Sarajevo anderthalb Stunden entfernt. Für manche Vorhaben ist genau das richtig. Für andere nicht.
Besonders willkommen sind Arbeiten im Bereich Komposition, Klangkunst, Medienkunst und experimentelle Literatur. Aber auch bildende Künstler:innen, Forschende und andere, deren Praxis von Abgeschiedenheit und einem anderen Rhythmus profitiert, finden hier einen geeigneten Rahmen.
Preise
Staffelpreise, je nach Unterkunft: Einzelzimmer, geteilte Wohnung oder das ganze Haus. Für Paare und längere Aufenthalte gibt es angepasste Tarife.
Ein Teil aller Einnahmen geht direkt an das Dorf, inspiriert von der jugoslawischen Tradition des Samodoprinos. Ihr Aufenthalt trägt zum Ort bei, anstatt nur durchzureisen.
Inklusive
Unterkunft, Arbeitsplatz, WLAN, Bettwäsche, Küchenzugang, Studiozugang. Quellwasser, Brennholz im Winter. Keine versteckten Kosten.